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Malteser Wallenhorst

Katastrophenschutz

Schneesturm, Überschwemmungen oder Massenkarambolagen: Muss vielen Menschen akut geholfen werden, kommt der Katastrophenschutz zum Einsatz.

Die ehrenamtlichen Helfer des Katastrophenschutzes sind zur Stelle, wenn die Kräfte des Rettungsdienstes und der Feuerwehr nicht ausreichen. Bund und Länder unterstützen die Arbeit der Malteser im Katastrophenschutz materiell und fördern mit einem finanziellen Beitrag die Einsatzfähigkeit.

Malteser und Behörden bilden eine bewährte Partnerschaft zum Schutz der Bevölkerung bei außergewöhnlichen Ereignissen.

Auch unsere hochtechnisierte Gesellschaft bleibt von Katastrophen und Notfällen nicht verschont. Man denke an das Zugunglück von Eschede oder die Flutkatastrophe in Ostdeutschland im Sommer 2002. Solche Ereignisse können sich auch in unserer näheren Umgebung abspielen und erfordern innerhalb kürzester Zeit den Einsatz von vielen Helfern, um die entstandene Situa tion in den Griff zu bekommen und qualifizierte Hilfe dahin zu bringen, wo sie benötigt wird.

Auch die Wallenhorster Malteser sind Teil dieses Systems des bundesweiten Katastrophenschutzes. Mit den Maltesern aus Alfhausen und Bramsche zusammen, stellen wir den Einsatzzug 4. Wir sind rund um die Uhr einsatzbereit, um zur Sicherstellung der öffentlichen Ordnung und Sicherheit beizutragen sowie Menschen in Notlagen helfend zur Seite zu stehen. 

Diese Hilfe können die Malteser selbstverständlich nicht allein leisten. Daher findet eine enge Zusammenarbeit mit den anderen Hilfsorganisationen, dem THW und der Feuerwehr statt. Diese Zusammenarbeit und die gute Ausbildung unserer Helfer befähigen uns auch größere Einsätze abzuarbeiten.

Begründet wurden die Katastrophenschutzeinheiten im gesamten Bundesgebiet in der Zeit des Kalten Krieges. Die Bundesregierung sah eine große Notwendigkeit darin, im Verteidigungsfall binnen kurzer Zeit eine große Anzahlen von Helfern mobilisieren zu können, um die notwendige medizinische Versorgung gewährleisten zu können. In der heutigen Zeit ist der ursprüngliche Sinn des Katastrophen- oder Zivilschutzes nicht mehr gegeben. Europa ist vereinigt und die Fronten zwischen Ost und West sind abgebaut. Daher ist Katastrophenschutz heute eher ein Umgehen mit extremen Wetterlagen, Naturkatastrophen oder einem zivilen Unglücksereignis mit einer großen Anzahl von Verletzten. Doch grade vor einem solchen Hintergrund ist dieses Betätigungsfeld der Malteser von nicht zu unterschätzender Bedeutung.

Ihr Ansprechpartner vor Ort:

Linda Jaschinski
Stv. Ortsbeauftragte
Tel. (05407) 8166338
Fax (05407) 347459
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